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Februar 2012
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Forum - von Kürbi
von Kürbi
1957 - flirten am Gönnebeker "Kartoffelhügel"
Kartoffelsammeln damals eine lohnende Sache. - die Knollen wurden noch mit der Hand "aufgelesen". Für die Dorfjugend war klar: die beste Löhnung und gutes Essen gab es bei den Gönnebeker Bauern. Ein Glücksfall für die Jungs und Mädchen aus der Siedlung Sanden, aber auch aus Trappenkamp. Der Weg war nicht so weit. Per Fahrrad wurde über den "Grünen Weg" durch die Feldmark nach Gönnebek geradelt. Anlaufpunkt war der beliebte Bauernhof Meyer, am Ortsende. Von hier aus tuckerten wir samt Trecker mit Hänger zum "Feld". Die ersten Kartoffelreihen waren schon mit der "Kartoffelwurfmaschine" bloßgelegt. Es galt nun die Knollen sauber in Körbe zu füllen, auf den Knien. Als "Ältester" war es meine Aufgabe die gefüllten Körbe der Sammler in den bereitstehenden Hänger zu laden, Schwitz. Mitten auf dem Feld ragte sich die grasbewachsene Kuppe eines "Hünengrabes" heraus - unser Vesperplatz. Gemeinsam in der warmen Septembersonne zu speisen - welch ein Genuß. Ein reger Plausch entwickelte sich unter uns. Neben Gekicher und Gerede verfingen sich die Blicke zwischen den Jungs und Mädels und entwickelten unbekannte Gefühle in der Brustgegend. Im Schulalltag war dann der Zauber verflogen. Na, hatte noch jemand "gesammelt" ?
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